Abteilung fĂŒr AnĂ€sthesie und Intensivmedizin

LKH Feldbach-FĂŒrstenfeld

Liebe Patientin, Lieber Patient! 

Im LKH Feldbach-FĂŒrstenfeld werden jedes Jahr ungefĂ€hr 7.000 Narkosen von 29 AnĂ€sthesistinnen und AnĂ€sthesisten durchgefĂŒhrt.

Die Abteilung am Standort Feldbach betreut Patientinnen und Patienten, welche sich operativen Eingriffen in den Bereichen Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, GynÀkologie und Geburtshilfe unterziehen.

Am Standort FĂŒrstenfeld befindet sich eine Tagesklinik. Hier wird der Eingriff nach dem Leitsatz â€žmorgens operiert, abends wieder zu Hause“ durchgefĂŒhrt. 

Ein Narkoseteam betreut Sie vor, wÀhrend und nach der Operation.

Sollten Sie als werdende Mutter zur Erleichterung des Wehenschmerzes wĂ€hrend der Geburt einen Schmerzkatheter wĂŒnschen, werden Sie ebenfalls durch ein AnĂ€sthesieteam mitbetreut.

Erleiden Sie einen Unfall oder befinden Sie sich aus anderen GrĂŒnden in einer lebensbedrohlichen Situation, werden Sie durch ein interdisziplinĂ€res Team in unserem Schockraum behandelt. Notwendige lebenserhaltende Sofortmaßnahmen sowie alle wichtigen Untersuchungen werden dort oder im Institut fĂŒr Radiologie durchgefĂŒhrt.

Die notfallmedizinische Versorgung der Region wird sowohl vom AnĂ€sthesieteam als auch von Ärztinnen und Ärzten anderer Fachabteilungen sichergestellt.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterziehen sich laufend Schulungen und Weiterbildungen, um den besten Standard fĂŒr Sie und Ihre Angehörigen zu gewĂ€hrleisten.

Leitung

Prim. Dr. GĂŒnter Mesaric, MSc

Telefon: +43 (3152) 899-3701 
E-Mail: anaesthesie.feldbach@kages.at

Behandlung & Therapie

PrÀoperative Narkoseuntersuchung (PNU) in der Narkoseambulanz

Moderne AnĂ€sthesieverfahren sind sehr sicher. Trotzdem nehmen wir eine individuelle RisikoabschĂ€tzung aller Patientinnen und Patienten vor. Diese erfolgt im Rahmen eines GesprĂ€ches in der PNU. Die GesprĂ€chstermine werden in unserem Sekretariat vereinbart.

Gemeinsam mit Ihnen oder/und Ihren Angehörigen wird ein adĂ€quates Narkoseverfahren festgelegt und Sie werden ĂŒber die jeweiligen Risiken aufgeklĂ€rt.

DafĂŒr benötigen wir von Ihnen:

  • relevante Vorbefunde  
  • Ihre Medikamentenliste (insbesondere „BlutverdĂŒnner“)
  • Ihren Allergieausweis bzw. Schrittmacherausweis
  • Ihren Narkoseausweis (wenn vorhanden)
  • Ihren ausgefĂŒllten Narkoseeinwilligungsbogen (sofern er Ihnen vorher ausgehĂ€ndigt wurde)

Nur mit diesen Informationen ist eine umfassende Beurteilung Ihres Gesundheitszustandes möglich.

 

Nachdem das Narkoseteam all Ihre Fragen beantwortet hat und etwaige Unklarheiten beseitigt wurden, werden Sie gebeten Ihre Einwilligung mittels Unterschrift auf dem Narkoseeinwilligungsbogen zu erteilen.

Erst dann kann die Freigabe fĂŒr Ihr gewĂ€hltes Narkoseverfahren erfolgen.

Unser zentrales Anliegen ist es, Ihnen Ängste und Unsicherheiten in Zusammenhang mit der Narkose oder den Schmerzen nach Operationen so weit wie möglich zu nehmen.

 

Unsere Verfahren umfassen sÀmtliche moderne AnÀsthesiekonzepte:

  • Balancierte und intravenöse AnĂ€sthesietechniken (Vollnarkose)
  • RĂŒckenmarksnahe RegionalanĂ€sthesien (Kreuzstich)
  • UltraschallgestĂŒtzte periphere Nervenblockaden
  • Analgosedierungen fĂŒr radiologische Untersuchungen oder sonstige Interventionen (DĂ€mmerschlaf)
  • RĂŒckenmarksnahe Blockaden zur Erleichterung des Wehenschmerzes unter der Geburt (PDA)

Die DurchfĂŒhrung aller Verfahren obliegt einem hochqualifizierten Team aus AnĂ€sthesistinnen und AnĂ€sthesisten sowie der AnĂ€sthesiepflege.

SĂ€mtliche NarkosearbeitsplĂ€tze sind mit modernen AnĂ€sthesie-und ÜberwachungsgerĂ€ten ausgestattet.

Um Ihnen maximale Sicherheit zu garantieren, werden Sie wĂ€hrend der gesamten Narkose hindurch, von einem fĂŒr Sie persönlich zustĂ€ndigen AnĂ€sthesieteam betreut.

Nach Narkoseende erfolgt Ihre Weiterbehandlung im Aufwachraum, welcher rund um die Uhr fĂŒr KreislaufĂŒberwachung und Schmerztherapie zur VerfĂŒgung steht. 

Unsere Tagesklinik

Wir blicken in der interdisziplinĂ€ren Tagesklinik am LKH FĂŒrstenfeld nunmehr auf eine mehr als 10-jĂ€hrige Erfahrung in der anĂ€sthesiologischen Betreuung von tagesklinischen Patienten zurĂŒck. JĂ€hrlich werden rund 2.000 Operationen und Narkosen tagesklinisch durchgefĂŒhrt.

Tagesklinische Operationen finden nur geplant statt. DafĂŒr stehen zwei OP-SĂ€le zur VerfĂŒgung, die von insgesamt vier chirurgischen Disziplinen (Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, GynĂ€kologie und Urologie) belegt werden.

Sie erhalten bei uns einen verlÀsslichen OP-Termin und einen festgelegten Termin in unserer prÀoperativen Narkoseambulanz. Dadurch werden lange Wartezeiten und OP-Terminverschiebungen vermieden.

Sie kommen am Morgen, werden operiert und gehen am selben Tag wieder nach Hause.

 

Falls Sie fĂŒr eine tagesklinische Operation vorgesehen ist, benötigen Sie eine Begleitperson, die Sie wieder abholt und in den ersten 24 h nach der Operation ihr Ansprechpartner ist. Sollte dieses soziale Umfeld nicht gegeben sein, ist, zu Ihrer eigenen Sicherheit, ein tagesklinischer Eingriff nicht möglich.

 

PrÀoperative Narkoseuntersuchung (PNU)

Die erste Kontaktaufnahme mit mit der NarkoseÀrztin erfolgt in unserer prÀoperativen Ambulanz zur Feststellung der Narkosetauglichkeit.
Hier findet eine körperliche Untersuchung statt, eine Befragung nach bisherigen Operationen und Narkosen und einer vorbestehenden Medikamenteneinnahme. Wenn erforderlich werden EKG und Blutuntersuchungen veranlasst. Die unterschiedlichen Narkoseverfahren werden mit Ihnen besprochen und Sie werden ĂŒber die Narkosemöglichkeiten und Risiken aufgeklĂ€rt.

Hier erfolgt auch die Festlegung des fĂŒr Sie am besten geeigneten Narkoseverfahrens.

Die folgenden Verfahren werden bei uns durchgefĂŒhrt.

Analgosedierung
Auch DÀmmerschlaf genannt, dabei wird ein Schlafmittel und ein Schmerzmittel verabreicht um die Stressbelastung zu reduzieren. Die Ansprechbarkeit ist im Unterschied zur Narkose jedoch erhalten. Dieses Verfahren wird meist in Kombination mit LokalanÀsthesien oder RegionalanÀsthesien angewandt.

 

LokalanÀsthesie
Bei der LokalanĂ€sthesie ist lediglich das Wundgebiet selbst betĂ€ubt. Sie kommt zum Einsatz, um dem Patienten fĂŒr kurze Zeit die Schmerzen der Behandlung zu nehmen.

 

RegionalanÀsthesie
Die RegionalanĂ€sthesie ermöglicht Schmerzfreiheit in der Körperregion, in der operiert wird etwa an den unteren ExtremitĂ€ten (SpinalanĂ€sthesie) oder an Armen (periphere RegionalanĂ€sthesie, intravenöse RegionalanĂ€sthesie)

 

AllgemeinanĂ€sthesie („Vollnarkose“)
Bei der AllgemeinanĂ€sthesie sind das komplette Schmerzempfinden und das Bewusstsein ausgeschaltet. HĂ€ufigste Narkoseform hier ist die so genannte „balancierte“AnĂ€sthesie., Durch Injektion eines Narkosemittels schlĂ€ft der Patient ein. Die StabilitĂ€t des Tiefschlafs wird danach durch die Gabe von gasförmigen Mitteln aufrechterhalten.

Bei tagesklinischen Eingriffen verwenden wir hauptsĂ€chlich die „totalen intravenösen AnĂ€sthesie (TIVA)“ Schmerzfreiheit und BetĂ€ubung wird durch intravenöse Gabe von Schmerz- und Narkosemitteln erlangt, die Narkosetiefe wird von uns wĂ€hrend der Operation ĂŒberwacht.

 

Ihr Tag in der Tagesklinik

In angenehmer AtmosphÀre und ansprechendem Ambiente werden Sie am OP-Tag von der AnÀsthesiepflege und dem Narkosearzt wÀhrend Ihres gesamten Aufenthalts bis zu Ihrer Entlassung am spÀteren Nachmittag begleitet.

Sie werden am OP Tag in der Tagesklinik von einer Pflegekraft aufgenommen, es erfolgt nochmals ein GesprÀch mit dem Narkosearzt und dem Chirurgen.

Aus der Tagesklinik werden Sie in den OP gebracht, wo die Operation unter dem vereinbartem Narkoseverfahren durchgefĂŒhrt wird. WĂ€hrend der gesamten Narkose sind Sie natĂŒrlich ĂŒberwacht und ein AnĂ€sthesist und eine AnĂ€sthesie Pflegekraft ist immer bei Ihnen.

Nach Beendigung der Operation und der Narkose erfolgt der Transfer in den Aufwachraum. Hier können Sie sich ausschlafen, die Überwachung und die, schon wĂ€hrend der Narkose begonnene Schmerztherapie, werden fortgesetzt um Ihnen eine schmerzfreie Entlassung zu ermöglichen.

Aus dem Aufwachraum werden Sie danach wieder in die Tagesklinik zurĂŒckgebracht. Sie erhalten dort Essen und Trinken und vor der Entlassung am spĂ€teren Nachmittag, erfolgt noch eine Abschlusskontrolle durch den Chirurgen und den Narkosearzt.

Bei der Entlassung werden Sie durch die Pflegekraft an ihre Begleitperson ĂŒbergeben, Arztbrief und Schmerzmedikamente fĂŒr den ersten Tag zu Hause werden mitgegeben.

Auf der Station

Sollte ein stationĂ€rer Aufenthalt notwendig sein, so werden Sie am Standort Feldbach von einem kompetenten Ă€rztlichen und pflegerischen Team betreut. Die Dauer des stationĂ€ren Aufenthalts richtet sich nach dem individuellen Krankheitsverlauf der Patientin bzw. des Patienten.

Stationsleitung: DGKP Robert Pleunik

Telefon: +43 (3152) 899-2740

 

Haben Sie sich eine schwere oder lebensbedrohliche Verletzung zugezogen oder mussten Sie sich einem großen operativen Eingriff unterziehen, so werden Sie an unserer interdisziplinĂ€ren Intensivstation von einem kompetenten Ärzte- und Pflegeteam behandelt.

Art und Schwere Ihrer Erkrankung bestimmen welche intensivmedizinsichen Behandlungsmethoden (Beatmungstherapie, Nierenersatzverfahren etc.) Sie benötigen.

Ein interdisziplinĂ€res Team ĂŒberwacht rund um die Uhr Ihre Vitalfunktionen und ist auch sonst um Ihr persönliches Wohlergehen bemĂŒht. Wir betrachten es als selbstverstĂ€ndlich, auch ethische Aspekte in unsere Teamarbeit einfließen zu lassen. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, Sie und Ihre Angehörigen ausreichend und klar ĂŒber Ihren Gesundheitszustand zu informieren, damit Sie sich vertrauensvoll in unsere HĂ€nde begeben können.

 

Telefonische Auskunft erteilen wir Ihnen gerne 
tĂ€glich von 13:00 - 15:00 Uhr und von 18:30 - 19:30 Uhr.

© LKH Feldbach-FĂŒrstenfeld

Ambulanzen

Standort Feldbach
Kontakt: Sekretariat
Telefon: 03152/899-3701
E-Mail: anaesthesie.feldbach@kages.at
Standort FĂŒrstenfeld
Kontakt: Sekretariat
Telefon: 03382/506-2111
E-Mail: anaesthesie.fuerstenfeld@kages.at

Untersuchung Narkosetauglichkeit (nach Terminvereinbarung):
Montag bis Freitag von 07:30 bis 13:30 Uhr

Terminvereinbarung - Montag bis Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr
Sekretariat Tel.: +43 (3152) 899-3701 

Untersuchung Narkosetauglichkeit (nach Terminvereinbarung):
Montag bis Freitag von 07:30 bis 14:30 Uhr

Terminvereinbarung - Montag bis Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr
Sekretariat Tel.: +43 (3152) 899-3701 

 

 

Ambulanzen

Standort Feldbach

Kontakt Sekretariat
Telefon: +43 (3152) 899-3701
E-Mail: anaesthesie.feldbach@kages.at​​​​​​​

Standort FĂŒrstenfeld

Kontakt Sekretariat
Telefon: +43 (3382) 506-2111 
E-Mail: anaesthesie.fuerstenfeld@kages.at​​​​​​​

Untersuchung Narkosetauglichkeit (nach Terminvereinbarung):
Montag bis Freitag von 07:30 bis 13:30 Uhr

Terminvereinbarung
Montag bis Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr
Sekretariat Tel.: +43 (3152) 899-3701 

Untersuchung Narkosetauglichkeit (nach Terminvereinbarung):
Montag bis Freitag von 07:30 bis 14:30 Uhr

Terminvereinbarung - Montag bis Freitag von
08:00 bis 13:00 Uhr
Sekretariat Tel.: +43 (3152) 899-3701

Anreise & Lageplan

Anreise Standort Feldbach

Adresse:   Ottokar-Kernstock-Straße 18, 8330 Feldbach

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Der Bahnhof befindet sich ca. 15 Gehminuten vom Krankenhaus entfernt. Die nĂ€chste Bushaltestelle befindet sich in der Schillerstraße, gegenĂŒber des Besucherparkplatzes.

Anreise mit dem PKW: 

Von Gleisdorf kommend (ĂŒber Gniebing): Folgen Sie der B68 bis zur Ausfahrt Grazer Straße. Fahren Sie entlang der Grazer Straße, am Ende der Straße biegen Sie rechts in die Gnaser Straße und sofort links in die Grillparzerstraße ein. An der Kreuzung mit der Schillerstraße biegen Sie links in die Schillerstraße ein. Der Besucherparkplatz des LKH befindet sich auf der rechten Seite. 

Von Riegersburg kommend: Folgen Sie der Grazer Straße, am Ende der Straße biegen Sie rechts in die Gnaser Straße und sofort links in die Grillparzerstraße ein. An der Kreuzung mit der Schillerstraße biegen Sie links in die Schillerstraße ein. Der Besucherparkplatz des LKH befindet sich auf der rechten Seite. 

Von MĂŒhldorf/Fehring kommend: Sie fahren entlang der Gleichenberger Straße und dann weiter auf der Schillerstraße. Nach ca. 1,5 km befindet sich der Besucherparkplatz auf der linken Seite. 

 

Anreise Standort FĂŒrstenfeld

Adresse:   Krankenhausgasse 1, 8280 FĂŒrstenfeld

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Der Bahnhof befindet sich ca. 7 Gehminuten vom Krankenhaus entfernt. Die nĂ€chste Bushaltestelle befindet sich 5 Gehminuten vom Krankenhaus.

Anreise mit dem PKW: 

Von Jennersdorf kommend: Nehmen Sie die 3. Ausfahrt am Kreisverkehr B319/Burgenlandstraße und folgen Sie dem Straßenverlauf. Beim Kreisverkehr „Stadt-Zug-Platz“ nehmen Sie die 3. Ausfahrt und folgen der Parkstraße bis zur Kreuzung „Krankenhausgasse“. Dort biegen Sie links ab.

Von Ilz kommend: Nehmen Sie die 1. Ausfahrt am Kreisverkehr B319/Burgenlandstraße und folgen Sie dem Straßenverlauf. Beim Kreisverkehr „Stadt-Zug-Platz“ nehmen Sie die 3. Ausfahrt und folgen der Parkstraße bis zur Kreuzung „Krankenhausgasse“. Dort biegen Sie links ab.

Von Fehring kommend: Folgen sie der Fehringerstraße. Nach dem Bahnhof biegen Sie rechts in die Parkstraße ein. An der Kreuzung „Krankenhausgasse“ biegen Sie rechts ab.

Parkmöglichkeiten

An beiden Standorten ist das Abstellen von PKW im Anstaltsareal am Besucherparkplatz möglich. 

Die ParkplĂ€tze sind gebĂŒhrenpflichtig: 

  • pro angefangener Stunde werden € 1,50 berechnet
  • Tagestarif € 15,00 

 

Die Ausfahrt ist innerhalb von 15 Minuten kostenfrei.